Der Straßenausbaubeitrag (auch Straßenbaubeitrag genannt) ist eine Kommunalabgabe, die für bestimmte Maßnahmen des Straßenbaus sowie der Straßenentwässerung erhoben wird.
Der Straßenausbaubeitrag hat seine rechtliche Grundlage in den Kommunalabgabegesetzen der Bundesländer und ist nicht zu verwechseln mit dem Erschließungsbeitrag nach den Regelungen des Baugesetzbuches (BauGB). Während der Erschließungsbeitrag für die erstmalige Herstellung einer Verkehrsanlage (Straße, Weg, Platz) erhoben wird, erfolgt die Erhebung des Straßenausbaubeitrags im Zuge einer später auf die erstmalige Herstellung folgende, also eine nachträgliche Herstellungsmaßnahme an einer Verkehrsanlage.
Im Zuge einer solchen grundhaften Erneuerung können die Kommunen Ihre Bürgerinnen und Bürger über die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen an der Finanzierung von Straßenbaumaßnahmen entweder über einmalige Beiträge mit einer initial hohen Kostenbeteiligung der anliegenden Grundstückseigentümer oder über wiederkehrende Straßenausbaubeiträge mit einer deutlich geringeren initialen Kostenbeteiligung aller Bürger – im Regelfall eines ganzen Orts-/Stadtteils – an den Baukosten beteiligen.
Immer mehr Kommunalverwaltungen wenden sich aufgrund von Protesten der Bürgerinnen und Bürger und neuerer Gesetzgebung den wiederkehrenden Straßenausbaubeiträgen zu. Unsere Fachanwendung CAIGOS Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge (WKB) unterstützt hierbei sehr effizient.